Die Fraktionsvorsitzende der Kölner GRÜNEN im Rat der Stadt Köln, Kirsten Jahn, wurde am
Montagnachmittag in das Amt der hauptamtlichen Geschäftsführerin der Metropolregion Rheinland
e.V. gehoben. Über ihre Bewerbung hatte Jahn vorab weder die Fraktion noch die Partei rechtzeitig
informiert, auch der Beirat der Metropolregion e.V. wurde von der kurzfristigen Empfehlung Jahns
überrascht. Nach dem Scheitern der intransparenten Neubesetzung der Stadtwerkegeschäftsführung
sowie der geplanten Schaffung des Postens einer hauptamtlichen Geschäftsführung, unter Beteiligung
Kirsten Jahns, äußerte sie sich in einem Interview gegenüber des Kölner Stadt-Anzeigers kritisch. So
würden die Kölner Grünen „Glaubwürdigkeit durch Transparenz, klare Verfahren und gute grüne
Sacharbeit“ gewinnen. Ebendiese Glaubwürdigkeit sieht die Grüne Jugend Köln durch Jahns
Handeln erneut verletzt.

Die Metropolregion e.V. wird größtenteils aus öffentlichen Geldern finanziert, daher wäre ein
öffentliches Verfahren auch ohne die vorangegangenen Erfahrungen in der Stadtwerke-Affäre
wünschenswert gewesen. Die Grüne Jugend Köln hätte ein transparentes und offenes
Ausschreibungsverfahren für die Stelle der hauptamtlichen Geschäftsführung erwartet und sieht in
Jahns Handeln die Grundsätze grüner Politik verletzt. Die Niederlegung ihrer Ämter begrüßen wir
daher.

Der Vorstand der Grünen Jugend Köln