Die Grüne Jugend Köln steht auch weiterhin klar zum Autonomen Zentrum in Köln-Kalk und verlangt alle noch verbliebenen rechtlichen Mittel auszuschöpfen, um den Abriss des Autonomen Zentrums doch noch zu verhindern. Falls dies nicht möglich ist, muss eine zentrale und gleichwertige Alternative durch die Stadt Köln angeboten werden.

Die Stadt Köln musste zwar, aufgrund von drohender Sanktionen durch die EU, das Gelände, auf dem sich auch die ehemalige KHD-Kantine befindet, erwerben. Jedoch gab es keinen Grund die Kündigung und den Abbruch vom AZ zu beschließen. Trotzdem hat ein breites Bündnis im Kölner Stadtrat dem Änderungsantrag der CDU-Fraktion zugestimmt, das Gelände nur zu kaufen, wenn der Nutzungsvertrag gekündigt wird. Die Grüne Ratsfraktion spricht davon, dass sie sich dadurch eine bessere Verhandlungsposition aufgebaut hätte und nun Bereitschaft bei der SPD bestehen würde einen alternativen Standort für das „AZ“ zu suchen.

Die Grüne Jugend Köln hält diesen Kompromiss jedoch für das falsche Signal. Es besteht keine Notwendigkeit das AZ abzureißen. Der geplante Grünstreifen ist bloß eine Ausrede. Mit dem Abriss der KHD-Kantine spielen wir nicht nur Pro Köln in die Hände. Wir verlieren auch ein für die Stadt Köln sowohl kostenloses, als auch tolles und selbstverwaltetes Begegnungszentrum.

Daher fordert die Grüne Jugend Köln, dass

1.weiterhin alle rechtlichen Mitteln ausgeschöpft werden, um den Abriss des Autonomen Zentrums doch noch zu verhindern.

2.falls es nicht möglich sein sollte den Abriss zu verhindern, die Kündigung des Nutzungsvertrages erst gilt, wenn das Bebauungsplanverfahren abgeschlossen ist und mit den Bauarbeiten auf dem Areal begonnen wird und gleichzeitig eine mindestens gleichwertige und zentrale Alternative angeboten werden kann.