Der Oberbürgermeister der Stadt Köln, Jürgen Roters, begrüßt die von der Bundesregierung geplante Verschärfung des Asylrechts.

Er hält die Situation der Sinti und Roma in den betroffenen Ländern für unbedenklich, und erhofft sich durch die pauschale Ablehnung von Asylanträgen eine Vereinfachung beim Umgang mit Flüchtlingen.

Lukas Flohr, Sprecher der Grünen Jugend Köln, kritisiert diese Stellungsnahme massiv:

„Köln stellt sich immer wieder als tolerante und weltoffene Stadt dar.

In diesem Zusammenhang ist es erschreckend, dass ausgerechnet der Oberbürgermeister ein geplantes Gesetz begrüßt, welches Hilfesuchenden ihr Recht auf ein freies und sicheres Leben verwehrt!

Es darf nicht sein, dass verschiedene Flüchtlingsgruppen gegeneinander ausgespielt werden, und wir unsere Grenzen weiter dicht machen. Köln sollte sich nicht schützend vor diese Verletzung unseres Asylrechts stellen, ganz im Gegenteil, wir sollten diesem Vorhaben eine klare Absage erteilen, und uns für eine bessere Willkommenskultur einsetzen!

Das erwarten wir, als Grüne Jugend Köln, auch von unserem Oberbürgermeister.“