Bei unserer Wintermitgliederversammlung am 14.1. haben wir folgende Anträge beschlossen:

Bildung

Ausbildung

In Köln gibt es immer noch zu wenig bezahlbaren Wohnraum. Gerade Auszubildende
können sich die immer teurer werdenden Mieten oft nicht leisten, da sie die
Studierenwohnheime nicht nutzen können. Deshalb fordern wir,

a) dass die Studierendenwohnheime auch für Auszubildende geöffnet werden sollen.
Um der daraus entstehenden gesteigerten Nachfrage gerecht zu werden, soll die
Zahl der Wohnheime erheblich erhöht werden.

b) dass die Stadt Köln dezentral Wohnraum aufkauft und neuen schafft und den
Kölner Auszubildenden günstig zur Verfügung stellt.

Viele Auszubildende sind auf die Nutzung des öffentlichen Nahverkehrs
angewiesen. Jedoch müssen sie dafür einen unverhältnismäßig hohen Anteil ihres,
oft geringen, Einkommens aufwenden. Um sie finanziell zu entlasten und
Auszubildende, die den Individualverkehr nutzen, zur umweltfreundlichen
Fortbewegung anzuregen, fordern wir die Einführung eines kostengünstigen
Azubitickets, welches im Land NRW, mindestens jedoch im VRS-Gebiet gültig sein
soll. Genaueres soll die Verwaltung prüfen. Der Preis soll sich am
Semesterticket orientieren.

Schule

Die Grüne Jugend Köln unterstützt ausdrücklich die Arbeit von SchLau und spricht
sich für einen Aktionstag gegen Homo- und Queerphobie an allen Kölner Schulen
aus. An diesem soll Aufklärung bezüglich verschiedener sexueller sowie
geschlechtlicher Identitäten stattfinden und Möglichkeit für Fragen bieten.
Dadurch soll Köln einen Beitrag für Bildung, in der Vielfalt gelebt wird,
leisten.

Das AZ bleibt!

Das AZ bleibt!
Das Autonome Zentrum ist ein wichtiger Teil der autonomen politischen und
kulturellen Szene in Köln. Dort finden viele verschiedene Gruppen, Projekte und

Einzelpersonen Entfaltungsmöglichkeiten und ein Zuhause.

Das Autonome Zentrum bietet seinen Nutzer*innen rekreative und sportliche Angebote, es gibt jungen Frauen* die Möglichkeit sich zu vernetzen, Aktivist*innen gegen rechts einen Ort um zu planen und sich zu treffen und auch das kulturelle Angebot des AZs ist weit über die autonome Szene hinaus in der Stadt bekannt. Das Autonome Zentrum befindet sich zur Zeit am Eifelwall, nachdem es seinen Standort in Kalk aufgeben musste. Die Gegend am Eifelwall  ist nun jedoch dem Gebiet der geplanten ”Parkstadt Süd” zugeschlagen worden und das Autonome Zentrum soll deshalb 2018 seinen Standort verlassen. Jedoch wird dabei das kulturelle und lebensqualitätliche

Potenzial des Autonomen Zentrums unterschätzt. Das AZ ist kein störender Fremdkörper, sondern ganz im Gegenteil ein kulturelles Juwel, das die Südstadt und somit auch die „Parkstadt Süd“ bereichern kann wie keine zweite Einrichtung.

Die Grüne Jugend Köln spricht sich auch weiterhin für den Erhalt des Autonomen
Zentrums an seinem bisherigen Standort aus und fordert, die Aktivist*innen des AZs in Zukunft ernsthafter in die Planungen und Bürger*innengespräche einzubinden als dies bisher der Fall war.
142? Wir wollen mehr davon!
Die Buslinie 142 der KVB verkehrt zwischen den Haltestellen Ubierring und
Merheimer Platz und verbindet auf ihrem Weg die Fakultäten der Universität zu
Köln, die zwischen den Haltestellen Weisshausstraße und Innere Kanalstraße
verstreut liegen. Viele Studierende, vor allem diejenigen, die an mehr als einer
Fakultät studieren, sind auf diese Buslinie angewiesen. Jedoch fährt dieser Bus
von Montag bis Freitag im 20-Minuten-Takt und ist deshalb fast immer überfüllt,
sehr zum Leidwesen der Studierenden einerseits und der anderen ÖPNV-Nutzer*innen
andererseits.
Wir fordern deshalb von Montag bis Freitag zwischen 7:00 und 17:00 eine
Verdichtung des Takts auf 10 Minuten.