Am 30. September fand eine Sondermitgliederversammlung der Grünen Jugend Köln statt. Auf dieser wurden unter Anderem neue Beisitzer*innen gewählt und die Beschlusslage wurde erweitert.
Yefei Yu, Sprecherin der GJ Köln, dazu: “Ich freue mich sehr Julia Pesch und Thorsten Frey im Vorstand begrüßen zu dürfen, sodass die Grüne Jugend Köln nun einen vollständigen Vorstand hat. Herzlichen Glückwunsch zur Wahl! Zudem sprachen sich die Mitglieder für einen Verbleib der Fernbusstandorte in der Kölner Innenstadt aus. Weitere beschlossene Anträge befassten sich mit der Zusammenarbeit mit der CDU, dem Paragraphen bezüglich des Landesverrats und unsere Forderungen für eine humane Geflüchtetenpolitik. Alle Anträge sind auf unserer Homepage nachzulesen.”
Es wurde auch ein Antrag beschlossen, in dem sich die GJK gegen Jochen Ott positioniert.
Vincent Krämer, Sprecher der GJ Köln, dazu: “Jochen Ott ist bereits mehrmals in der letzten Zeit durch machohafte und unangebrachte Sprüche aufgefallen. So teilte Ott in mehreren Podiumsdiskussionen mit, er sei für das Amt des OB besser geeignet als Henriette Reker, da er jünger sei und, im Gegensatz zu ihr, Familienvater. Solche Sprüche gehen gar nicht, vor allem dann nicht, wenn sie nur dazu dienen, über die eigene Inhaltslosigkeit hinwegzutäuschen. Dass grüne Beschlüsse aus dem Rat in der Verwaltung versickern, dass diese bis zur Reinigungskraft nach Parteibuch besetzt wird und dass in der Stadt nichts ohne eine große Portion Klüngel funktioniert, wird sich auch mit Ott als Oberbürgermeister nicht ändern. Ob Reker das ändern könnte, bleibt in den Raum gestellt. Wir denken nicht, dass Ott es kann!”