SATZUNG DER GRÜNEN JUGEND KÖLN

 

§1 Name, Sitz, Tätigkeitsbereich

  1. Die Organisation trägt den Namen GRÜNE JUGEND KÖLN. Die GRÜNE JUGEND KÖLN
    ist als selbstständige Vereinigung die politische Jugendorganisation von
    BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN KÖLN.
  1. Als solche verfolgen wir Ziele die denen von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN KÖLN
    ähneln, vertreten allerdings unabhängig derer unsere Meinungen.
  1. Die GRÜNE JUGEND KÖLN organisiert ihre Arbeit autonom. Sie hat Programm-,
    Satzungs-, Finanz- und Personalautonomie.
  1. Der Sitz der Organisation ist Köln.

§2 Aufgaben

Die GRÜNE JUGEND KÖLN stellt sich folgenden Aufgabenfeldern:

 

  1. Politische und organisatorische Schulungs-, Bildungs- und
    Informationsarbeit.
  1. Bündnisarbeit und Kooperationen mit anderen politischen
    Jugendorganisationen, Jugendinitiativen und Interessengruppen und
    sonstigen Organisationen außerhalb von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN KÖLN.
  1. Vertretung der Ziele und Grundsätze der GRÜNEN JUGEND KÖLN innerhalb der
    Jugend, der Gesellschaft und der Partei BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN entsprechend
    der geltenden Beschlüsse.
  1. Gleichberechtigung von FIT*Personen in der Organisation.

§3 Mitgliedschaft

  1. Mitglied in der GRÜNEN JUGEND KÖLN kann jede natürliche Person bis zur
    Vollendung des 28. Lebensjahres werden.
  1. Bis zur Vollendung des 28. Lebensjahres ist jedes Mitglied von BÜNDNIS
    90/DIE GRÜNEN KÖLN automa­tisch Mitglied der GRÜNEN JUGEND KÖLN. Ein
    Widerruf ist möglich und muss gegenüber dem Vorstand der GRÜNEN JUGENDKÖLN
    schriftlich erklärt werden.
  1. Gleichzeitige Mitgliedschaft in anderen Organisationen
  1. Die gleichzeitige Mitgliedschaft in einer anderen parteipolitischen
    Organisation in Deutschland außer allen Organisa­tionen, die zu BÜNDNIS
    90/DIE GRÜNEN zählen, ist ausgeschlossen.
  1. Die Mitgliedschaft und Mitarbeit in der GRÜNEN JUGEND KÖLN und in einer
    faschistischen und/oder rechtspopulistischen Organisation schließen sich
    aus.
  1. Über die Aufnahme entscheidet der Vorstand. Dieser kann den Aufnahmeantrag
    innerhalb eines Zeitraumes von vier Wochen nach Eingang des Antrages
    zurückweisen. Eine Zurückweisung ist der*dem Bewerber*in schriftlich zu
    begründen. Ist die Frist von vier Wochen verstrichen, ohne dass der
    Vorstand den Mitgliedsantrag zurückgewiesen hat, gilt die*der
    Antragsteller*in als aufgenommen. Gegen die Zurückweisung eines
    Aufnahmeantrages kann die*der Bewerber*in beim Landesschiedsgericht
    Einspruch einlegen. Das Bundesschiedsgericht der GRÜNEN JUGEND
    Bundes­verband ist in allen Fragen der Mitgliedschaft letzte
    Berufungsinstanz.
  1. Die Mitgliedschaft endet durch Austritt, Ausschluss, Tod oder mit
    Vollendung des 28. Lebensjahres. Der Austritt ist gegenüber dem Vorstand
    schriftlich zu erklären.
  1. Gegen ein Mitglied, das vorsätzlich gegen die Satzung oder die Grundsätze
    der GRÜNEN JUGEND KÖLN verstößt, kann jedes Mitglied der GRÜNEN JUGEND
    KÖLN Ausschluss beim Landesschieds­gericht bean­tragen, eine Berufung bis
    zum Bundesschiedsgericht der GRÜNEN JUGEND Bundes­verband ist möglich.
  1. Jedes Mitglied hat bei Wahlen innerhalb der GRÜNEN JUGEND KÖLN aktives und
    passives Wahl­recht. Jedes Mitglied hat das Recht an allen Veranstaltungen
    der GRÜNEN JUGEND KÖLN teilzu­nehmen. Für alle Ämter innerhalb der GRÜNEN
    JUGEND KÖLN können nur Mitglieder der GRÜNEN JUGEND KÖLN kandidieren. Mit
    dem Ende der Mitgliedschaft gehen alle in der GRÜNEN JUGEND KÖLN besetzten
    Ämter verloren.
  1. Bei der GRÜNEN JUGEND KÖLN kann jede*r mitarbeiten auch ohne Mitglied zu
    werden.

§4 Gliederung und Aufbau

Die Grüne Jugend Köln setzt sich aus folgenden Organen zusammen:

  1. Mitgliederversammlung
  1. Aktiventreffen
  1. Vorstand
  1. Kommissionen

§5 Mitgliedsversammlung (MV)

  1. Die Mitgliederversammlung ist das höchste beschlussfassende Organ der
    GRÜNEN JUGEND KÖLN. Sie setzt sich aus allen anwesenden Mitgliedern
    zusammen.
  1. Die Mitgliederversammlung tritt mindestens zwei mal jährlich zusammen. Der
    Vorstand muss unter Angabe der vorläufigen Tagesordnung mit einer
    Ladungsfrist von vierWochen dazu ein­laden. Die Einladung erfolgt per E-
    Mail, kann abweichend auf Wunsch von einzelnen Mitgliedern für diese
    postalisch erfolgen.
  1. Die Ladungsfrist kann in zu begründenden Dringlichkeitsfällen auf eine
    Woche verkürzt werden. Die Dring­lichkeit ist von der
    Mitgliederversammlung zu Beginn ihrer Sitzung festzustellen. Eine
    außerordent­liche Mitgliederver­sammlung ist durch den Vorstand oder eine
    2/3 Mehrheit eines AT einzuberufen.
  1. Die Beschlussfähigkeit ist erreicht, sobald 12 Mitglieder anwesend sind.
  1. Die Mitgliederversammlung
    1. bestimmt die Grundlinien für die politische und organisatorische
      Arbeit der GRÜNEN JUGEND KÖLN,
  1. nimmt Berichte des Vorstandes, der Kommissionen, anderen
    Gliederungen sowie der Delegierten zu anderen Versammlungen
    entgegen,
  1. beschließt über den Haushalt
  1. beschließt über eingebrachte Anträge,
  1. beschließt im Vorfeld von Wahlen über Fragen des Wahlkampfes,
  1. beschließt und ändert die Satzung und deren Bestandteile nach §13.
  1. wählt turnusgemäß auf der letzten regulären Mitgliederversammlung im
    Jahr den Vorstand,
  1. entlastet den Vorstand,
  1. wählt die in der Satzung benannten Delegierten,
  1. wählt die Rechnungsprüfer*innen und nimmt deren Bericht entgegen.
  1. Die Beschlüsse der Mitgliederversammlung sind zu protokollieren. Das
    Protokoll einer Mit­gliederversammlung ist auf der darauf folgenden
    Mitgliederversammlung zur Abstimmung über die Annahme zu stellen.
  1. Anträge können von Mitgliedern, Komissionen und dem Vorstand einge­bracht
    und unterstützt werden.
  1. Es gelten entsprechend die Regelungen der Geschäftsordnung der
    Mitgliederversammlung der GRÜNEN JUGEND KÖLN, welche die
    Mitgliederversammlung mit absoluter Mehrheit beschließt und ändert.

§6 Aktiventreffen(AT)

  1. Das Aktiventreffen ist die mindestens monatlich stattfindende Versammlung
    der aktiven Mitglieder und interessierten Nichtmitglieder.
  1. Planung, Organisation und Einladung zum Aktiventreffen erfolgen durch den
    Vorstand.
  1. Stimmberechtigt sind anwesende Mitglieder und Nichtmitglieder vor
    Vollendung des 28. Lebensjahres.
  1. Ein Aktiventreffen ist beschlussfähig:
    1. sobald mindestens 7 stimmberechtigte Personen anwesend sind oder
  1. die drei vorangegangenen Aktiventreffen nicht nach 4.1
    beschlussfähig waren.
  1. Das Aktiventreffen
    1. beschließt über unsere ständigen Angelegenheiten,
  1. kontrolliert den Vorstand,
  1. trägt zu unserer politischen Meinungsbildung bei,
  1. bildet durch einfachen Mehrheitsentscheid Kommissionen und bestimmt
    die koordinierenden Personen.
  1. Das Aktiventreffen darf mit seinen Entscheidungen nicht Beschlüssen der
    Mitgliederversammlung widersprechen.
  1. Die Beschlüsse der Aktiventreffen sind zu protokollieren.

§7 Vorstand

  1. Der ehrenamtlich tätige Vorstand führt die laufenden Geschäfte der GRÜNEN
    JUGEND KÖLN im Rahmen der Satzung und der Beschlüsse der
    Mitgliederversammlung aus. Er vertritt die GRÜNE JUGEND KÖLN nach innen
    und außen sowie gegenüber der Partei BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN KÖLN.
  1. Zentrale Kernaufgaben der Vorstandarbeit sind u.a.:
    1. Finanzangelegenheiten,
  1. Öffentlichkeitsarbeit,
  1. interne Vernetzung und Koordinierung der Aktiventreffen und der
    Komissionen
  1. Koordinierung von Bildungsangeboten,
  1. Bündnisarbeit und Kooperation.
  1. Der Vorstand setzt sich jeweils zusammen aus:
    1. zwei gleichberechtigten Sprecher*innen, davon mindestens eine
      FIT*Person,
  1. einer*m Schatzmeister*in,
  1. einer*m politischen Geschäftsführer*in und
  1. eine von der Mitgliederversammlung festgelegte Anzahl an
    Beisitzer*innen.
  1. Die Sprecher*innen, die*der Schatzmeister*in und die*der politische
    Geschäftsführer*in bilden zusammen den geschäftsführenden Vorstand. Der
    geschäftsführende Vorstand sowie der Vor­stand insgesamt müssen mindestens
    zur Hälfte aus FIT*Personen bestehen.
  1. Der Vorstand wird auf ein Jahr gewählt; Wiederwahl ist möglich. Ab einer
    möglichen Wiederwahl nach zwei regulären Amtszeiten im geschäftsführenden
    Vorstand in Folge benötigt der*die Kandidat*in min­destens 2/3 der
    abgegebenen Stimmen. Bei einem vorzeitigen Rücktritt oder einer Abwahl
    wählt die Mitgliederversammlung eine*n Nachfolger*in bis zur nächsten
    turnusgemäßen Wahl des gesamten Vorstandes.
  1. Gleichzeitige Mitgliedschaft im Vorstand der GRÜNEN JUGEND KÖLN und im
    Bundes­vorstand der GRÜNEN JUGEND, eines Landes- oder des Bundesvorstandes
    von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, des Europaparlamentes, des Deutschen
    Bundestages oder des Land­tages NRW schließt sich aus.
  1. Die Mitglieder des Vorstandes können von der Mitgliederversammlung
    insgesamt oder einzeln mit absoluter Mehrheit abgewählt werden, wenn zwei
    Wochen vor der Mitgliederversammlung ein schriftlicher Antrag gestellt
    wird. Der Antrag muss den Mitgliedern mindestens eine Woche vor der
    Mitgliederversammlung zur Verfügung gestellt werden.
  1. Alle Mitglieder des Vorstandes sind gleichberechtigt und in politischen
    Fragen einzelvertretungs­berechtigt. Der Vorstand ist gemeinsam für den
    Haushalt verantwortlich.
  1. Der Vorstand
    1. muss mindestens einmal jährlich und auf Antrag einer
      Mitglieder­versammlung einen schriftlichen Rechenschaftsbericht
      vorlegen.
  1. steht in der Verantwortung nach seiner Amtszeit eine möglichst
    reibungslose Übergabe der Geschäfte an seine Nachfolge zu
    ermöglichen.
  1. berichtet regelmäßig über seine Arbeit.
  1. gibt sich selbst eine den Mitgliedern zugängliche Geschäftsordnung,
    die Näheres regelt.
  1. Der Vorstand hat sicher zu stellen, dass alle personenbezogenen Daten
    vertraulich behandelt werden. Dies sollte mit aktuellen
    Datenschutzstandards übereinstimmen.

§8 Kommissionen

  1. Eine Kommision ist eine mit der Bearbeitung eines bestimmten Sachthemas
    bzw. Aufgabenbereiches beauftragte Gruppe.
  1. Die Anzahl der Mitglieder ist unbegrenzt – kann im Ausnahmefall aber durch
    die*den Koordinator*in begrenzt werden.
  1. Mit endgültiger Erfüllung ihrer Aufgabe ist die Kommision aufgelöst.
  1. Bildung und Auflösung der Kommisionen erfolgen durch das Aktiventreffen.
  1. Es wird eine vom AT bestimmte Anzahl an koordinierenden Personen bestimmt,
    diese ist dem Aktiventreffen sowie dem Vorstand Rechenschaft schuldig. Die
    koordinierende Person kann einstimmig mit sofortiger Wirkung durch den
    Vorstand oder durch eine eine einfache Mehrheit eines Aktiventreffens des
    Amtes enthoben werden.

§9 Finanzen

  1. Der Vorstand legt der Mitgliederversammlung einmal im Jahr schriftlich
    einen Haus­haltsplan für das Folgejahr und einen detaillierten
    schriftlichen Jahresabschluss für das Vorjahr vor. Beide müssen zu Beginn
    der Mitgliederversammlung allen Mitgliedern zugänglich ausliegen.
  1. Die Mitgliederversammlung wählt mindestens zwei Rechnungsprüfer*innen,
    wovon mindestens die Hälfte FIT*Personen sind, für die Dauer von einem
    Jahr. Die Rechnungsprüfer*innen prüfen die Ordnungs­mäßigkeit der
    Buchführung sowie die Angemessenheit der Ausgaben und das Übereinstimmen
    der Ausgaben mit den Beschlüssen.
  1. Rechnungsprüfer*innen dürfen nicht Mitglied des Vorstandes sein. Sie
    dürfen sich nicht in einem beruflichen oder finanziellen
    Abhängigkeitsverhältnis zur GRÜNEN JUGEND KÖLN befinden.
    Rechnungs­prüfer*innen dürfen nicht an der Erstellung des zu prüfenden
    Rechenschaftsberichts teilgenommen haben.
  1. Die Rechnungsprüfer*innen berichten der Mitgliederversammlung schriftlich
    und stellen den Antrag auf Entlastung des Vorstandes in
    Finanzangelegenheiten.
  1. Alle Ausgaben müssen von zwei Vorstandsmitgliedern unterzeichnet werden,
    die*der Schatzmeister*in kann alleine Einzelausgaben bis zu einer Höhe von
    1% des veranschlagten Haushaltsvolumens – gemessen an den Ausgaben –
    tätigen. Ausgaben müssen mit der Satzung, den Beschlüssen der
    Mitgliederversammlung und den Entscheidungen der AT konform sein. Über
    Näheres entscheidet der Vorstand.

§10 Delegierte

  1. Die GRÜNE JUGEND KÖLN entsendet eine*n Delegierte*n und eine*n
    Stellvertreter*in in den Delegiertenrat von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN KÖLN.
  1. Die GRÜNE JUGEND KÖLN entsendet nach Möglichkeit Deligierte in andere
    Gremien und Organe der GRÜNEN JUGEND sowie BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN auf allen
    Strukturebenen.
  1. Die Wahl der Deligitierten kann durch Bestimmungen der empfangenden
    Organisation eingeschränkt werden.

§11 Allgemeine Bestimmungen

  1. Abstimmungen sind grundsätzlich offen, auf Antrag einer stimmberechtigten
    Person wird die Abstimmung geheim durchgeführt.
  1. Wahlen sind immer geheim durchzuführen.
  1. Entscheidungen werden, wenn nicht anders geregelt, mit einfacher Mehrheit
    getroffen.
  1. Die Satzung kann von der Mitgliederversammlung mit Zwei-Drittel-Mehrheit
    geändert werden. Anträge zur Änderung der Satzung sind schriftlich
    mindestens zwei Wochen vor der Mitgliederversammlung einzureichen und eine
    Woche vor der Mitgliederversammlung den Mitgliedern zugänglich zu machen.
  1. Alle Sitzungen der GRÜNEN JUGEND KÖLN sind öffentlich, sofern nicht mit
    einer 2/3- Mehrheit der an der Sitzung teilnehmenden Mitglieder anders
    beschlossen wurde.

§12 Bestandteile

  1. Die Finanzordnung der GRÜNEN JUGEND KÖLN ist Bestandteil dieser Satzung.
  1. Das FIT*Statut der GRÜNEN JUGEND KÖLN ist Bestandteil dieser Satzung.
  1. Die Geschäftsordnung der GRÜNEN JUGEND KÖLN ist Bestandteil dieser
    Satzung.
  1. Die Wahlordnung der GRÜNEN JUGEND KÖLN ist Bestandteil dieser Satzung.

§13 Auflösung

Die Auflösung der GRÜNEN JUGEND KÖLN kann nur durch eine eigens dafür
einberufene Mitgliederver­sammlung mit einer 3/4-Mehrheit beschlossen werden.
Die Mitgliederversammlung kann über die Verwen­dung des
Restvermögensbeschließen, geschieht dies nicht fällt dieses an die GRÜNE JUGEND
NRW.

GESCHÄFTSORDNUNG DER GRÜNEN JUGEND KÖLN

§1 Geltungsbereich

Die Regelungen der Geschäftsordnung gelten für Mitgliederversammlungen (kurz MV)
sowie Aktiventreffen (kurz AT) der GRÜNEN JUGEND KÖLN. Die Geschäftsordnung
regelt unter anderem den Ablauf der Versammlung, die Verfahren bei Abstimmungen
und Kriterien für die Beschlussfähigkeit. Die Regelungen der Satzung und des
FIT*statuts sind vorrangig zu beachten. Vor allen anderen Regelungen hat diese
Geschäftsordnung Vorrang.

§2 Öffentlichkeit

Die Landesmitgliederversammlung sowie das Aktiventreffen tagen grundsätzlich
öffentlich. Jedes anwesende Mitglied kann die Nichtöffent­lichkeit beantragen.
Über den Antrag der Nichtöffentlichkeit wird mit 2/3-Mehrheit entschieden. In
dringenden Fällen kann der Vorstand die Nichtöffentlichkeit herstellen. Gegen
diesen Vorgang kann jedes anwesende Mitglied Einspruch erheben. Über den
Einspruch wird mit 2/3-Mehrheit der Landesmitgliederversammlung bzw. des
Aktiventreffens entschieden. Der Ausschluss einzelner Personen, die nicht
Mitglied sind, ist in begründeten Einzelfällen auf dieselbe Vorgehensweise zu
befassen.

§3 Geschäftsordnungsanträge

  1. Jedes stimmberechtigte Mitglied kann einen Antrag zur Geschäftsordnung
    stellen. Es zeigt dies durch Mel­dung mit beiden Händen an. Während eines
    Redebeitrages oder einer Abstimmung sind Geschäftsord­nungsanträge nicht
    zulässig.
  1. Anträge zur Geschäftsordnung können unter anderem sein:
    1. Antrag auf Schluss der Redeliste
  1. Antrag auf weitere Rede- und Debattenbeiträge
  1. Antrag auf sofortiges Ende der Debatte
  1. Antrag auf sofortige Abstimmung
  1. Antrag auf Vertagung eines Antrages
  1. Antrag auf Redezeitbegrenzung
  1. Antrag auf eine Unterbrechung der Versammlung
  1. Antrag auf Ablösung des Präsidiums
  1. Antrag auf ein Einberufung einer FIT*Versammlung
  1. Antrag auf Vetorecht nach FIT*Statut
  1. Antrag auf Nichtbefassung eines Antrages
  1. Die*der Antragsteller*innen begründen ihren Antrag kurz. Daraufhin wird
    eine ebenfalls kurze Gegen­rede zugelassen. Danach wird über den Antrag
    mit einfacher Mehrheit entschieden. Meldet sich niemand zur Gegenrede, so
    gilt der Antrag als angenommen.

§4 Beschlussfähigkeit Mitgliederversammlung

  1. Die Mitgliederversammlung ist beschlussfähig, wenn satzungsgemäß
    eingeladen wurde.
  1. Die Mitgliederversammlung wird beschlussunfähig, wenn auf Antrag eines
    Mitgliedes festgestellt wird, dass im Versammlungsraum weniger als ein
    Drittel der teilnehmenden stimmberechtigten Mitglieder anwesend sind.
    Diese Zahl ermittelt sich aus der Anzahl der Mitglieder, die sich bis zum
    Zeitpunkt der Feststellung in die Teilnehmendenlisten eingetragen haben.
  1. Die Tagungsleitung hat das Recht und auf Wunsch des*der
    Antragssteller*innen die Pflicht, die Fest­stellung auszusetzen, bis alle
    am Tagungsort anwesenden Mitglieder den Versammlungsraum betreten können.
  1. Stellt die Tagungsleitung die Beschlussunfähigkeit fest, ist die
    Mitgliederversammlung unverzüglich zu beenden. Nicht behandelte Anträge
    werden auf die nächste Mitgliederversammlung vertagt. In dringenden
    inhaltlichen Fällen entscheidet vorab der Vorstand.

§5 Tagesordnung

  1. Ein Vorschlag zur Tagesordnung wird der Einladung zur MV beigefügt.
  1. Über die Tagesordnung entscheidet die MV zu Beginn der Versammlung mit
    einfacher Mehrheit.
  1. Jedes stimmberechtigte Mitglied ist berechtigt Änderungsanträge an die
    Tagesordnung zu stellen. Diese benötigen eine absolute Mehrheit.

§6 Tagungsleitung

  1. Die Mitgliederversammlung wählt vor der Abstimmung über die Tagesordnung
    ein Präsidium als Tagungs­leitung.
  1. Das Präsidium muss mindestens zur Hälfte mt FIT*Personen besetzt sein.
  1. Das Präsidium kann mit einer Zwei-Drittel-Mehrheit durch ein anderes
    Präsidium ersetzt werden. Die Abstimmung darüber findet geheim statt.

§7 Rederecht

Rederecht haben alle anwesenden Mitglieder und Nichtmitglieder vor Vollendung
des 28. Lebensjahres. Das Wort wird vom Präsidium erteilt. Das Präsidium kann
der MV eine zeitliche Begrenzung der einzelnen Redebeiträge sowie eine
Begrenzung der Anzahl der Redebeiträge vor­schlagen. In begründeten Fällen hat
das Präsidium das Recht zur Wortentziehung. Personen, die nicht Mitglied sind,
kann auf Antrag jedes Mitgliedes mit einfacher Mehrheit der
Landesmitgliederversammlung das Rederecht verwährt werden.

§8 Abstimmungen

  1. Abstimmungen finden grundsätzlich offen statt.
  1. Auf Antrag einer stimmberechtigten Person kann eine Abstimmung geheim
    statt finden.
  1. Wahlen finden geheim statt. Näheres regelt die Wahlordnung der GRÜNEN
    JUGEND KÖLN.

§9 Anträge

  1. Jedes Mitglied, jede Kommission und der Vorstand der GRÜNEN JUGEND KÖLN
    hat das Recht einen Antrag an die MV zu stellen.
  1. Anträge müssen 7 Tage vor Beginn der Mitgliederversammlung schriftlich
    eingereicht werden.
  1. Die Anträge, ausgenommen Dringlichkeitsanträge, müssen allen Mitgliedern
    durch den Vorstand in digitaler Form zugänglich gemacht werden.
  1. Dringlichkeitsanträge sind jederzeit möglich. Die MV muss den Status als
    Dringlichkeitsantrag mit einer absoluten Mehrheit bestätigen.
  1. Das Präsidium unterbreitet der Mitgliederversammlung einen Vorschlag zu
    Einbringungszeit und Modalitäten der Antragsdebatte.

§10 Änderungsanträge

  1. Änderungsanträge können bis zur Behandlung der entsprechenden Stelle eines
    Antrags durch die Mitglie­derversammlung schriftlich eingereicht werden.
  1. Jedes Mitglied hat das Recht einen Rückholantrag zur Wiederbefassung einer
    bereits behandelten Stelle eines Antrags zu stellen. Die
    Mitgliederversammlung entscheidet mit einer einfachen Mehrheit über die
    Annahme dieses Rückholantrags.
  1. Das Präsidium unterbreitet der Mitgliederversammlung einen Vorschlag zu
    Einbringungszeit und Modalitäten der Antragsdebatte.

WAHLORDNUNG DER GRÜNEN JUGEND KÖLN

§1 Wahlrecht

Passives und aktives Wahlrecht haben alle Mitglieder der GRÜNEN JUGEND KÖLN.

§2 Personenwahlen

  1. Personenwahlen finden grundsätzlich frei und geheim statt.
  1. Vor der Wahl wird eine Wahlkommission von der Versammlung in offener
    Abstimmung gewählt. Diese führt gemeinsam mit dem Präsidium die Wahlen
    durch.
  1. Für die Wertung einer abgegebenen Stimme muss der Wille der Wählenden klar
    erkennbar sein. Als Ja-Stimme gilt ein „Ja“ und oder der Name der zu
    wählenden Person.

§3 Wahlverfahren mit mehreren Bewerber*innen

  1. Bei Wahlen mit mehreren Bewerber*innen für ein Amt, hat jede*r
    Stimmberechtigte*r nur eine Stimme. Stimmberechtigte können für eine*n
    einzelne*n Bewerber*in stimmen, alle Bewerber*innen insge­samt mit “Nein”
    ablehnen oder mit “Enthaltung” stimmen.
  1. Im 1. Wahlgang ist gewählt, wer mehr als 50 Prozent der gültigen Stimmen
    erhalten hat. Sind nicht alle Plätze im ersten Wahlgang besetzt worden,
    kommt es zum zweiten Wahlgang.
  1. Im 2. Wahlgang dürfen nur diejenigen Kandidat*innen antreten, die im 1.
    Wahlgang mindestens 10 Prozent der Stimmen erhalten haben, mindestens aber
    doppelt so viele Kandidat*innen wie Plätze zu besetzen sind. Maßgeblich
    ist hierbei die Reihenfolge der Ja-Stimmergebnisse aus dem 1. Wahl­gang.
  1. Im 2. Wahlgang ist gewählt, wer mehr als 50 Prozent der gültigen Stimmen
    erhält.
  1. Sollten auch im zweiten Wahlgang nicht alle Plätze besetzt werden, kommt
    es zum dritten Wahl­gang.
  1. Im 3. Wahlgang dürfen doppelt so viele Kandidat*innen antreten wie noch
    Plätze zu besetzen sind. Maßgeblich ist die Reihenfolge der Ja-
    Stimmergebnisse aus dem 2. Wahlgang. Bei Stimmgleichheit entscheidet das
    Los über den*die Kandidat*in, die im 3. Wahlgang erneut antreten darf.
  1. Im 3. Wahlgang ist gewählt, wer mehr als 50 Prozent der gültigen Stimmen
    erhält.
  1. Sollten auch nach dem dritten Wahlgang nicht alle Plätze besetzt sein,
    wird das Verfahren neu eröffnet.
  1. Falls im 3. Wahlgang des 2. Wahlverfahrens kein*e Kandidat*in die
    erforderliche Stimmzahl erhält, gibt es zusätzlich einen 4. Wahlgang. Im
    4. Wahlgang kann nur noch die Person antreten, die im 3. Wahlgang die
    meisten Stimmen erhalten hat. Bei Stimmgleichheit entscheidet das Los, wer
    im 4. Wahlgang erneut antreten darf. Im 4. Wahlgang ist gewählt, wer mehr
    als 50 Prozent der Stimmen erhält.
  1. Sollte auch im zweiten Wahlverfahren kein*e Kandidat*in die erforderliche
    Mehrheit erhalten, so wird die Wahl für den Platz auf die nächste
    Versammlung vertagt.

§4 Wahlverfahren mit nur einer*einem Bewerber*in

  1. Gibt es für ein Amt nur eine*n Bewerber*in, so ist mit Ja, Nein oder
    Enthaltung zu dieser Person abzustimmen.
  1. Im ersten Wahlgang ist gewählt, wer die absolute Mehrheit, also mehr als
    die Hälfte der gültigen ab­gegebenen Stimmen erhält. Ist dies nicht der
    Fall wird ein zweiter Wahlgang durchgeführt. Am zweiten Wahlgang darf nur
    die/der Bewerber*in teilnehmen, die/der auch an dem ersten Wahlgang
    teilgenommen hat.
  1. Die Person ist im zweiten Wahlgang gewählt, wenn sie mehr als 50 Prozent
    der gültigen Stimmen erhält.
  1. Wird im zweiten Wahlgang keine Person gewählt, wird die Wahl erneut mit
    einem ersten Wahlgang eröffnet. An diesem ersten Wahlgang können alle
    Personen teilnehmen. Wenn in zwei Wahlver­fahren keine Person gewählt
    wird, wird die Wahl auf die kommende Versammlung verschoben.

§5 Wahlen in gleiche Ämter

  1. Wahlen in gleiche Ämter können in einem Wahlgang erledigt werden, in dem
    jede*r Stimmberech­tigte*r maximal so viele Stimmen vergeben kann, wie
    Ämter im jeweiligen Wahlgang zu besetzten sind, oder insgesamt mit “Nein”
    oder “Enthaltung” gestimmt wird.
  1. Das Kumulieren (Häufen) von Stimmen ist nicht möglich.
  1. Das Wahlverfahren entspricht jeweils entweder dem in § 2 oder 3, je
    nachdem, ob es mehr Bewerber*innen als Ämter gibt (§ 3) oder maximal
    genauso viele Bewerber*innen wie Ämter (§4).
  1. FIT*Plätze und offene Plätze müssen in getrennten Wahlgängen gewählt
    werden. Bevor der Wahl­gang der offenen Plätze eröffnet werden kann,
    müssen die Wahl, die Auszählung der Stimmen und die Verkündung des
    Ergebnisses für die FIT*Plätze erfolgt sein.

§6 Wahl des Vorstandes

  1. Die Mitglieder des Vorstandes werden in folgender Reihenfolge gewählt:
    Sprecher*in (FIT*Platz), Sprecher*in, Schatzmeister*in, politische*r
    Geschäftsführer*in, die vorher festgelegte Anzahl an Beisitzer*innen.
  1. Der Vorstand wird auf der letzten ordentlichen Mitgliederversammlung eines
    Jahres auf ein Jahr gewählt.
  1. Der Vorstand wird auf der Mitgliederversammlung auf ein Jahr gewählt;
    Wiederwahl ist möglich. Ab einer möglichen Wiederwahl nach zwei regulären
    Amtszeiten im geschäftsführenden Vorstand in Folge benötigt der*die
    Kandidat*in min­destens 2/3 der abgegebenen Stimmen.
  1. Bei einem vorzeitigen Rücktritt oder einer Abwahl wählt die
    Mitgliederversammlung eine*n Nachfolger*in bis zur nächsten turnusgemäßen
    Wahl des gesamten Vorstandes

§7 Votenvergabe

  1. Grundsatz, Begriffsbestimmung
  1. Gremien der GRÜNEN JUGEND KÖLN können Kandidaturen für Ämter und Mandate
    in anderen Organisationen, insb. der Partei BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN KÖLN
    politisch unterstützen (Votum). Ein Votum enthält die Aussage, dass die
    unterstützte Kandidatur im Interesse der GRÜNEN JUGEND KÖLN liegt, insb.
    dass die/der Kandidat*in geeignet ist, die politi­schen Ziele und
    Vorstellungen der GRÜNEN JUGEND KÖLN in dem Gremium, für das sie*er
    kandi­diert, voranzubringen oder umzusetzen. Ein Votum berechtigt die*den
    Kandidat*in, es bei seiner Bewerbung anzuführen und damit zu werben.
    Darüber hinaus berechtigt und verpflichtet es niemanden.
  1. Voraussetzungen
    1. Um ein Votum können sich alle bewerben, die das 28. Lebensjahr noch
      nicht vollendet haben. Sie sollten Mitglieder der GRÜNEN JUGEND KÖLN
      sein. Es können Voten für alle Gremien der Partei BÜNDNIS 90/DIE
      GRÜNEN KÖLN, aber auch anderer Organisationen, die den politischen
      Vorstellungen der GRÜNEN JUGEND KÖLN nahe stehen, vergeben werden.
  1. Vergabeverfahren
    1. Voten können von der Mitgliederversammlung vergeben werden, nicht
      jedoch vom Vorstand. Es liegt in der Verantwortung der/des
      Kandidat*in, sich um ein Votum zu bemühen. Die Vergabe eines Votums
      ist nur nach Ankündigung eines entsprechenden Punktes in der
      Tagesordnung möglich. Die Voten­vergabe erfolgt in der Regel offen.
      Es muss jedoch auf Antrag eine geheime Abstimmung durchge­führt
      werden. Es wird zu Anfang des jeweiligen Tagesordnungspunktes durch
      die Mitgliederver­sammlung beschlossen, wie viele Voten vergeben
      werden.
  1. Abstimmungsverfahren
    1. Liegt nur eine Bewerbung vor, muss im ersten Wahlgang die absolute
      Mehrheit der Stimmen erreicht werden. Liegen mehrere Bewerbungen für
      die gleiche Position vor, so erhält das Votum der*diejenige, die*der
      die absolute Mehrheit der Stimmen erreicht. Gelingt dies bei der
      ersten Abstimmung niemandem, findet eine zweite Abstimmung zwischen
      den beiden Personen statt, die im ersten Durchgang die jeweils
      meisten Stimmen auf sich vereinigen konnten. Das Votum erhält
      die*derjenige, die*der die absolute Mehrheit der Stimmen auf sich
      vereinigt. Gelingt dies keiner*keinem der Bewerber*innen, so findet
      eine dritte Abstimmung statt. An ihr nimmt nur die*derjenige teil,
      die*der bei der vorangegangenen Abstimmung die meisten Stimmen auf
      sich vereinigen konnte. Erhält er*sie die absolute Mehrheit der
      Stimmen im dritten Durchgang nicht, so gilt das Votum als GRÜNE
      JUGEND KÖLN verweigert. Liegen lediglich zwei Bewerbungen für eine
      Position vor, so entfällt der erste Abstimmungsdurchgang.

FINANZORDNUNG DER GRÜNEN JUGEND KÖLN

§1 Rechenschaftsbericht

Der Vorstand hat über die Herkunft und Verwendung der Mittel sowie über das
Vermögen nach Abrechnung des Geschäftsjahres in seinem Rechenschaftsbericht
wahrheitsgemäß und nach bestem Wissen und Gewissen öffentlich Rechenschaft zu
geben; er wird von der*dem Schatzmeister*in unterzeichnet.

Der gesamte Vorstand ist für die Einhaltung des von der Mitgliederversammlung
beschlossenen Haushaltsplans verantwortlich. Der*die Schatzmeister*in ist für
die ordnungsgemäße Haushaltsführung verantwortlich.

§2 Haushalt

  1. Der*die Schatzmeister*in entwirft den Haushaltsplan und legt ihn dem
    Landesvorstand zur Beschlussfassung vor. Über die Annahme des
    Haushaltsplanes entscheidet die Mitglieder­versammlung.
  1. Bilanzwahrheit, Bilanzklarheit, Bilanzkontinuität, Übersichtlichkeit und
    Transparenz sind Bestandteil unserer Finanzpolitik. Die Übereinstimmung
    der Ansätze in der Eröffnungsbilanz und der voran­gegangenen Schlussbilanz
    muss ebenso gewährleistet sein wie die Vollständigkeit sämtlicher
    Vermögensgegenstände, Schulden, Aufwendungen und Erträge.
  1. Gelder können nur für satzungsgemäße Zwecke und im Rahmen des Haushaltes
    verwendet werden. Kredite an Dritte sind satzungswidrig und damit
    unzulässig.
  1. Eine Ausgabe muss durch einen entsprechenden Etattitel auch möglich sein.
    Beschlüsse, für deren Deckung kein ausreichender Etattitel vorhanden ist,
    sind nur über die Umwidmung von anderen Etat­posten auszuführen. Ohne
    diese Umwidmung erfolgt keine Ausführung des Beschlusses.
  1. Das Rechnungswesen unterliegt den Grundsätzen der “Doppelten Buchführung”.
    Finanzanord­nungen (Einnahmen und Ausgaben) bedürfen der sachlichen und
    rechnerischen Kontrolle durch die*den Schatzmeister*in. Buchungen erfolgen
    grundsätzlich nur nach Geldfluss, allerdings sind am Jahresende die
    entsprechenden Periodenabgrenzungen vorzunehmen.
  1. Zeichnungsberechtigt ist der geschäftsführende Vorstand.
    Zahlungsanweisungen werden von jeweils zwei Vorstandsmitgliedern
    unterschrieben.
  1. Wird der von der Mitgliederversammlung genehmigte Etat der Organisation
    nicht einge­halten, dann muss der Haushalt des Folgejahres durch neue
    Veranschlagung oder über eine Haus­haltssperre um denselben Betrag bei den
    Ausgaben reduziert werden.

§3 Spenden

  1. Die Organisation ist berechtigt, Spenden anzunehmen. Ausgenommen sind
    Spenden, die im Sinne des Parteiengesetzes unzulässig sind. Solche Spenden
    sind unverzüglich den Spender*innen zurück zu überweisen.
  1. Spenden sind im Rechenschaftsbericht unter Angabe des Namens und der
    Anschrift des Spenders bzw. der Spenderin zu verzeichnen.
  1. Spendenquittungen unterschreibt der*die Schatzmeister*in.

§4 Barkasse und Geldanlagen

  1. Nach Möglichkeit sollen alle Finanztransaktionen über das Girokonto
    abgewickelt werden. Die Bar­kasse darf nur in Ausnahmefällen in Anspruch
    genommen werden. Barbestände sind möglichst niedrig zu halten.
  1. Finanzanlagen dürfen nur bei Banken angelegt werden, die einem
    Einlagensicherungsfonds ange­hören, der im Insolvenzfall eine
    hundertprozentige Rückzahlung garantiert.
  1. Alle Konten müssen auf den Namen „Grüne Jugend Köln“ laufen bzw. dies als
    Namenszusatz bein­halten, sofern die Bank auf einem Personennamen besteht.
  1. Geldbestände sollen möglichst wirtschaftlich angelegt werden. Dazu gehört
    eine Begrenzung des Girokontobestandes auf die voraussichtlich benötigte
    Geldmenge.
  1. Finanzanlagen, die das Risiko der Vermögensminderung beinhalten, sind
    unzulässig.

§5 Aufbewahrung der Unterlagen

Die Konten und die Buchhaltungsbelege, inklusive der Beschlüsse müssen 10 Jahre
aufbewahrt werden. Verantwortlich hierfür ist der amtierende Vorstand.