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26Jan

Die GJK unterstützt offenen Brief an die Landesregierung in NRW

Liebe Landesregierung,

seit 2006 muss für einen Kirchenaustritt eine Verwaltungsgebühr in Höhe von einmalig 30€ bezahlt werden. Diese Regelung wurde damals von der schwarz-gelben Regierung erstellt. Zur Zeit werden in zwölf der sechzehn Bundesländer solche Gebühren erhoben.

Unserer Meinung nach schränkt die Kirchenaustrittsgebühr die negative Religionsfreiheit ein. Eine Mitgliedschaft in einer Kirche ist ein Bekenntnis zu dieser. Viele Menschen entscheiden sich nicht bewusst dafür in eine Kirche einzutreten, sondern werden von ihren Eltern in die Kirche aufgenommen und deshalb sollten sie sich auch ohne finanziellen Aufwand für einen Austritt entscheiden können. Aktuell ist für Menschen ohne Einkommen, die keine Kirchensteuer zahlen, beispielsweise Schüler*innen oder Student*innen ein Austritt aus der Kirche aufwendiger und teurer als teilnahmslos Mitglied zu bleiben. Wir befürchten das die Kirchenaustrittsgebühr Menschen daran hindert aus der Kirche auszutreten, obwohl eine Mitgliedschaft nicht mit ihrer Weltanschauung übereinstimmt.

Daher forden wir die Landesregierung NRW auf, diese Regelung wieder abzuschaffen und damit allen Menschen vollständige Religions- und Weltanschauungsfreiheit zu gewähren.

Liebe Grüße

04Jan

Bildungsstreik – Masterplätzchen für Alle!

Von Jan Adam

Die rot-grüne Landesregierung hat die Studiengebühren abgeschafft. Seit diesem Semester bezahlen alle Studierenden nur noch den obligatorischen Semesterbeitrag für Studienticket und Mensasubvention. Trotzdem wurden am Donnerstag 17.11.11 von 10 Uhr bis 14 Uhr weite Bereiche der Innenstadt von ca. 5.000 SchülerInnen, Azubis und Studierenden lahmgelegt. Und das nicht nur in Köln, sondern bundesweit. Es geht eben nicht nur ums Geld, sondern auch um die Bedingungen unter denen Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene ausgebildet werden und aufwachsen. Die SchülerInnen sind unzufrieden mit dem Leistungsdruck durch die verkürzte Schulzeit. Sie demonstrieren für ein gerechteres Schulsystem, das sie fördert und nicht nach 12 Jahren als bloße, leere, angepasste Hülle ihrer selbst zurücklässt. Die Auszubildenden fordern eine Übernahmegarantie und die Abschaffung von Leiharbeit. Leiharbeit kann man durchaus als eine Art moderne Sklaverei betrachten, bei der man schlecht bezahlt wird und kaum Sicherheiten hat. Für junge Menschen, die sich eine Existenz aufbauen und ggf. eine Familie gründen wollen, ein Alptraum.

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Studierende haben in den letzten Jahren am deutlichsten auf sich aufmerksam gemacht. Mit dem Erfolg, dass die neue Landesregierung zügig nach der Wahl die Studiengebühren einstampfte. Wenn auch ein großer Erfolg, so ist noch lange nicht jeder Missstand beseitigt. So stehen im derzeitigen System viel weniger Master- als Bachelorplätze zur Verfügung. Gleichzeitig ist ein Bachelorabschluss von potenziellen Arbeitgebern noch nicht anerkannt. Es wird also damit kalkuliert, dass bis zu 65 Prozent der Bachelorabsolventen ohne Berufsperspektiven auf der Straße landen. Dazu kommt, dass nach offiziellen Ankündigungen mit dem Bachelor alles einfacher werden sollte. Mit einem Bachelor sollte man überall in Deutschland an jeder Uni, nein, sogar in ganz Europa einen gleichwertigen Studienabschluss erlangen. Natürlich! Pustekuchen! Niemand kann zur Zeit irgendeinen Master machen, bevor nicht monatelang geprüft wurde, ob ein Bachelorabschluss gleichwertig ist. Sogar an der eigenen Uni wird oft geprüft, ob die Fortsetzung des Studiums in demselben Fach möglich ist. Die GRÜNE Jugend Köln fordert die Landesregierung auf, alles Menschenmögliche zu unternehmen, um Fehler der abgewählten schwarz-gelben Vorgängerregierung zu bereinigen.

04Jan

Die Piraten machen uns nichts vor

Von Sascha Andersson

Das Netz als Wunderwaffe um sich auf hoher See zu behaupten? Die Presse konfrontiert uns regelrecht damit, aktiver im Internet zu werden, um Wählerstimmen und -meinungen zu angeln. Die Freibeuter machen es vor: Sitzungen und Abstimmungen in der virtuellen Welt. Es spare Zeit, lange Wege zu abgelegenen Treffpunkten und ziehe junge Politikinteressierte an. Uns also! Doch lassen wir uns von Like-Button und Twitter-Wall auf der Website nicht mehr beeindrucken. Viel mehr kommt es auf den Inhalt an. Die Zeit ist vorbei, in der die alleinige Präsenz im Social Network innovativ war. Die Fragestellung, mit der sich die Medienbeauftragten der Bundesregierung derzeit beschäftigen (Was passiert, wenn das Internet voll ist?), zeigt, dass das Verständnis in diesem Bereich noch nicht so weit voran geschritten ist.

Doch jung, frech und GRÜNER werden wir nicht durch blaue Seiten wie FB oder Twitter. Dazu Jan Adam, Sprecher GRÜNE Jugend Köln: „Wir sollten an unserem alternativen Charakter festhalten undnicht in der Beliebigkeit aufgehen.“ Es wäre naiv zu denken, dass es beim Web2.0 nur um die Aufpolierung des Images geht. Wir twittern, posten, taggen und liken, um mit einer stetig wachsenden Anzahl von Personen in Kontakt zu bleiben. GRÜNE aber nutzen die Kanäle schon länger zur Kommunikation und zum Meinungsaustausch. Klar ist das ausbaufähig. Lasst uns jedoch nicht auf jede Welle aufspringen und unsere Strukturen über Bord werfen. Vielmehr sollten wir uns besinnen und hervorheben, was wir bereits sind: Eine junge Partei mit klaren Konzepten, an denen alle mitwirken dürfen. DAS ist die Innovation.

29Nov

Einladung zur Jahresmitgliederversammlung

Liebes Mitglied,

wir freuen uns darüber, dir mitteilen zu können, dass sich wieder ein aufregendes und spannendes Halbjahr der Grünen Jugend Köln dem Ende neigt. In den vergangenen Monaten gab es verschiedene Aktiventreffen mit interessanten Themen, kompetenten Referent*innen, vielen neuen Gesichtern und angeregten Diskussionen. Gerne erinnern wir uns an den Besuch von Sven Lehmann zum Thema Schulkonsens, den Länderabend Weißrussland oder den Besuch des WDR. Geprägt war dieses Halbjahr auch von vielen verschiedenen Aktionen. Selbstverständlich waren wir sowohl bei der Demo gegen die rechtsextreme „Bürgerbewegung“ Pro Köln präsent, sowie beim Bildungsstreik, auf welchem wir dieses Jahr Studienplätzchen verlost haben. Nicht zu vergessen sind aber auch die schöne Fahrradtour mit den Altgrünen oder die kürzlich stattgefundene Landesmitgliederversammlung.

Die ordentliche Mitgliederversammlung der Grünen Jugend Köln findet dieses Jahr am 14.12.2011 um 19 Uhr im “Grünen Zentrum” am Ebertplatz 23 statt. Zu dieser möchten wir Dich als Mitglied herzlich einladen!

Themen, die wir behandeln werden, sind die Wahl einer neuer Besitzerin, sowie die Wahlen verschiedener Delegierter. Wenn du Lust hast dich zu bewerben, kannst du das entweder auf der Mitgliederversammlung selbst machen oder du schickst uns vorher deine Bewerbung an vorstand@gruene-jugend-koeln.de. An diese Emailadresse kannst du Anträge schicken, falls Du einen einbringen möchtest. Wir arbeiten sowohl Anträge als auch Bewerbungen in unseren Reader ein und leiten diese über unseren Infoverteiler weiter. Anträge müssen bis zum Beginn der Mitgliederversammlung vorliegen, eine Bewerbung kann spontan vorgetragen werden.

Tagesordnungsvorschlag

TOP 1 Formales

TOP 2 Satzungsänderungen

TOP 3 Bericht des Vorstandes

TOP 4 Haushalt

TOP 5 Nachwahl der Beisitzerin

TOP 6 Delegiertenwahlen

TOP 7 Sonstiges

Bei weiteren Fragen oder Anregungen kannst Du dich an die Emailadresse vorstand@gruene-jugend-koeln.de wenden.

Dein Vorstand

(Annika, Jan, Nadine, Edgar und Thomas)

15Nov

Dies ist ein Beschluss!

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